ÜBER VIVIAN

Vivian van der Spree macht echten, handgefertigten Deutsch-Pop mit Liebe zum Detail und einer guten Portion von Funk und Soul. Eingängige Songs und frische Texte, die mal derb, mal bewegend, mal selbstironisch sind – und einen nie kalt lassen.

Die gebürtige Berlinerin komponiert alle Lieder und schreibt alle Texte selbst. Dann spielt sie sie mit ihrer Band ein, die mal drei-, mal siebenköpfig ist. Fast alles an der Arbeit daran entsteht in Eigenregie.

Mit ihren Jungs war Vivian bereits neben vielen Konzerten zwei Mal in Frankreich auf Tour, unter anderem als einziger deutschsprachiger Gastauftritt auf einem Independent-Filmfestival in der Bretagne, das den deutschen Film feierte.

Das Debut-Album „Zurück in Berlin“ erschien 2013 auf dem Berliner Indie-Label Snowhite, wurde von der Presse mit viel Lob bedacht und beim Deutschen Rock- und Pop-Preis in der Kategorie „Bestes Funk- und Soul-Album des Jahres“ mit Silber ausgezeichnet.

2016 erschien das zweite Album „Geschichten van der Spree“ auf dem Hamburger Indie-Label Monster Tapes im Vertrieb durch die internationale ROBA Music Publishing. Die Produktion des Albums konnte durch ein Stipendium des Berliner Kultursenats umgesetzt werden konnte.

Das Spannende an dem Album: Obwohl die Platte in den Bereich „Deutsch-Pop“ fällt, hat jeder der 13 Songs einen anderen Stil- so wie jeder Bezirk der Hauptstadt: Da gibt es den knalligen Pop-Rock-Song „Was für die“, energiegeladenen Northern Soul mit „Lady McBeth“, trippigen Hip Hop mit „Bauer sucht Frau“, eine epische Rockballade mit „Gut drauf, gut dran“, dann wieder federleichten Bossa Nova mit „Blaubeeren“ und Banjo-Country mit „Junge“.

„Als wir auf Label-Suche für dieses Album waren, riet mir ein A&R eines Majorlabels, ich soll die Platte einheitlicher machen“, erzählt Vivian. „Es ist tatsächlich vielleicht ungewöhnlich, dass jetzt so viele Stile darin sind. Aber ich frage mich beim Songwriting nun mal, was der SONG will und braucht, nicht ein Label. Und ich finde, die Schublade ‚Deutsch-Pop‘ ist groß genug, um sich darin stilistisch auszutoben.“

Textlich geht es um Freundschaft und Liebe, Fernweh und die Liebe zur Berlin, die Wichtigkeit des Kiez-Spätis, was passieren kann, wenn man die letzte U-Bahn verpasst, die Kunst, mit sich allein sein zu können – und die Nachteile von billigem Mascara. Mit trockenem Witz und Selbstironie heißt es mal „Wir sind Ostfrauen, keine, die keinen Plan haben / Unsere Mütter sind früher mal Kran gefahren“ („Bauer sucht Frau“), oder auch „Du fährst ja auch nicht mehr so einfach mit`m Rad downhill / Bist eher so der Typ, der am Gartenzaun chillt und ´ne Wurst grillt“ („Der billige Mascara“). Gemeinsam ist allen Songs: Man merkt ihnen an, dass sie aus gelebten Gefühlen entstanden sind.

Das Video zur Single „Junge“ entstand im Skatepark „Mellow Park“ in Berlin Köpenick zusammen mit der internationalen Rollschuh-Mädels-Clique „Chicks in Bowls“ und  dem Team von 20 Zoll Media, das unter anderem bereits Videos für die Beatsteaks produzierte.

„Das Video handelt davon, wie ich mit meinen Mädels in der Rampe Rollschuh fahren lerne“, erzählt Vivian weiter. „Wir fallen zwar immer wieder auf die Schnauze – stehen aber auch immer wieder lachend auf, schütteln uns kurz und rücken unser Krönchen zurecht: Eine Metapher für das Scheitern und wie man damit umgehen sollte!“

Vivian van der Spree ging 2016 mit ihren Jungs und dem zweiten Album im Gepäck auf „Geschichten van der Spree“-Tour durch Deutschland, um ihre neuen Songs vorzustellen. Die CD wurde in der Presse viel gelobt und unter anderem CD der Woche bei Radio Cottbus, einer weiteren Stadt, die an der Spree gelegen ist.

Zur Krönung räumte auch Vivians zweites Album „Geschichten van der Spree“ beim Deutschen Rock- und Pop-Preis ab: Es gab Gold in der Kategorie „Bester Deutscher Text des Jahres“ und Bronze für das „Beste Deutschsprachige Album des Jahres“.

Und was sagt die Presse?

„Hier bleiben keine Wünsche unerfüllt. Da dürfte selbst der mut- und kraftloseste Radioredakteur nichts zu Meckern haben.

Dem Hörer wird hier mehrfach und immer wiederkehrend am Ohr geknabbert, so, als gäbe es auch nicht einmal den Ansatz von Zurückhaltung. Dafür sorgt allein schon die angenehme Stimme der Künstlerin. Die Lieder, die allesamt durch ihre Einzigartigkeit auffallen, stehen von der Instrumentierung her in vollem Saft. Fender-Rhodes, Orgel, Bläser, ein sich bei richtiger Lautstärke wohltuend in den Magen eingrabender Bass, Gitarren und vieles mehr sind die Zutaten für die Musik, in die man sich ziemlich schnell verlieben kann. (…)

Ich für meinen Fall fühle mich durch „Geschichten van der Spree“ für viele angefangene und zu Ende gehörte CDs, deren Inhalt mich so gar nicht überzeugen konnten und die mir – wenn ich ehrlich bin – viele kostbare Minuten meines Lebens unwiederbringlich geraubt haben, entschädigt.

Die Künstlerin selbst ist ein Lichtblick und Hoffnungsstrahl, dass die Kreativität in der deutschen Musikszene noch immer vorhanden, aber offenbar in einer anderen Gegend als der der großen Namen zu suchen ist. Die Musik der Vivian van der Spree glänzt dazu wie ein Edelstein in der Sonne.“

(Musik aus Deutschland e.V., Quelle: http://www.deutsche-mugge.de/neuerscheinungen/184-juni/5802-vivian-van-der-spree-geschichten-van-der-spree.html)

 

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